Der ergotherapeutische Prozess gliedert sich in folgende vier Phasen:

1) Ergotherapeutische Diagnostik
2) Planung unter Einbeziehung ihrer Ziele und Bedürfnisse
3) Behandlung (Intervention); Beratung, Therapie unter Einbeziehung von Körper, Geist und Seele, sowie des sozialen und beruflichen Umfeldes
4) Auswertung/Ergebnis (Evaluation)

     (angelehnt an DACHS-Prozessmodell (2007))


Je nach vorliegender Funktions- und Fähigkeitsstörung werden folgende ergotherapeutische Maßnahmen mit entsprechender Behandlungsdauer im Rahmen einer Einzel- oder Gruppenbehandlung durchgeführt:

- Ergotherapeutische motorisch-funktionelle Behandlung

- Ergotherapeutische sensomotorisch-perzeptive Behandlung

- Ergotherapeutische psychisch-funktionelle Behandlung

- Ergotherapeutisches Hirnleistungstraining

Zusätzlich können folgende ergänzende Maßnahmen zum Einsatz kommen:

- Thermische Anwendungen

- Beratung zur Umfeldanpassung

- Hausbesuch

Der deutliche Bezug zum Alltag (der Patient lebt in seinem gewohnten Umfeld) und die intensive Angehörigenarbeit setzen in der ambulanten Therapie besondere Schwerpunkte. Oft können Krankhaus- oder Heimaufenthalte vermieden oder zumindest herausgezögert werden oder die Therapieziele nach dem stationären Aufenthalt gefestigt werden.